Andreas Kern: Übung macht den Meister – Zu viel Übung macht müde!

Eurythmieunterricht verstehen, erleben und gestalten!

8. – 9. September 2018

Eurythmeum CH, Aesch

Wie unterrichte ich Eurythmie so, dass für die Schüler ein roter Faden – sowohl inhaltlich als auch strukturell –  erkennbar wird?

Seit mehreren Jahren arbeite ich an Unterrichtsstrukturen und Arbeitsmethoden für die Klassenstufen fünf bis zwölf. Hierbei liegt mein Augenmerk besonders auf der einfachen Nachvollziehbarkeit durch die Schüler. Unterricht, der sich in einer nachvollziehbaren Struktur aufbaut, erleichtert es den Schülern, die Inhalte zu erfassen. Wenn die Inhalte und die Schuljahre erkennbar aufeinander aufbauen, regt dies das bewusste Erleben der Schüler an und gibt ihnen Sicherheit und Klarheit für das freie eurythmische Gestalten.

Im ersten Kurs ging es hauptsächlich um das Kennenlernen einer neuen Unterrichtsstruktur und den Unterrichtsaufbau, durch Anfangssprüche, Arbeitsplätze, rhythmische Teile, sowie Anfangsübungen.

In meinem zweiten Kurs soll nun das Augenmerk auf den Hauptarbeitsteilen der Ton-, Stab-, und Lauteurythmie liegen. Wie greift Erlebtes aus den rhythmischen Teilen und Anfangsübungen nun in die Hauptarbeitsteile, wie können die Schüler frei in ein eigenes Gestalten kommen ohne dabei allzu schnell zu ermüden. Gemeinsam wollen wir eine Vielzahl von Beispielen erüben, uns intensiv mit Methoden auseinandersetzen, um anschließend mit neuen Ideen, voller Freude und Tatendrang zurück in den Schulalltag stürmen zu können.

Der Kurs 2 kann unabhängig von Kurs 1 besucht werden.